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Vollauszug


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Video Vollauszug 1

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Video Vollauszug II




Unter Vollauszug versteht man den Übergang von der Vorspannung zum Ankerpunkt.

 

Folgende Aspekte sind dabei von besonderer Bedeutung:

  • Gestreckter Bogenarm

  • Entspanntes Zughandgelenk

  • Geradlinige, gleichmäßige Bewegung

  • Ende der Bewegung: 2-3 mm vor dem Klicker



Nach der Bogenarmrotation im Bereich der Vorspannung ist nochmals auf eine völlige Durchstreckung des Ellenbogengelenkes zu achten. Sollte dies unterbleiben, kann in der Sekunde des Abschusses oftmals ein leichtes Einknicken des Bogenarmes nicht verhindert werden. Daraus resultieren Tiefschüsse.








Im Bereich des Endauszuges sollte das Zughandgelenk entspannt sein. Die Schlussposition des Endauszuges sollte sich im geradlinigen Verlauf der Zugbewegung befinden. Es darf keine seitliche Abweichung mehr erfolgen.

Von Beginn bis zum Ende der Vollauszuges sollte sich weder die Richtung, noch die Geschwindigkeit verändern. Das bedeutet, dass der spätere Ankerpunkt direkt eingenommen wird.

Immens wichtig für den weiteren Verlauf des Schusses ist eine gleichbleibende Endposition des Vollauszuges. Dieser Punkt sollte sich so nah wie möglich am Klicker befinden. In der Regel beträgt der Abstand ca. 2-3 mm.

 

 

So nicht!

 

 

abgeknicktes Handgelenk

 

 

Gebeugter Bogenarm

 

 

 

 

 

 

 

 

1 cm Endzug und mehr

 

 

 

 

 

Tipps und Tricks aus der Praxis


Um sich das nochmalige Strecken besser zu verdeutlich, sollte versucht werden, das Visierkorn in das Zentrum der Scheibe zu drücken. Wichtig ist dabei aber, beim Drücken keinen Weg nach vorne zurückzulegen.

Schützen, die Probleme haben, mit einem entspannten Zughandgelenk zu schießen, sollten sich vorstellen, einen Eimer Wasser zu tragen. Niemand würde hierbei auf die Idee kommen, das Handgelenk nicht gestreckt zu lassen.


Aktualisiert (Sonntag, den 10. Januar 2010 um 14:14 Uhr)